Bericht über eine Fachtagung der Stiftung Asienhaus und der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Euer/Ihr ergebenster MediaWatch-Redakteur war am 4. Dezember 2015 beim Arbeitskreis Asien zu Gast. Denn in der Alten Feuerwache in Köln fand eine spannende Fachtagung unter dem Titel „Arbeitskämpfe entlang transnationaler Wertschöpfungsketten“ statt. Initiiert hatten die Veranstaltung die Stiftung Asienhaus und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Teilgenommen haben Vertreter_innen von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Bildungsvereinen sowie Wissenschaftler_innen, Journalist_innen und Studierende.
Im Zentrum der Tagung stand die Fragestellung: Welche Herausforderungen ergeben sich vor dem Hintergrund wachsender globaler Produktionsnetzwerke für die Organisation und Vernetzung von Gewerkschaften und Arbeiter_innen? Die Veranstaltung leiteten und moderierten Uwe Hoering (Stiftung Asienhaus) und Marlies Linke (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Michaela Doutch und Tatiana Lopez haben die Veranstaltung in aller gebotenen Kürze dokumentiert:
Eröffnet wurde die Fachtagung mit dem Impulsreferat von Michael Fütterer vom TIE Bildungswerk e.V. in Frankfurt, der über die Arbeit des Projektes TIE ExChains referierte (PDF). Weitere thematische Einführungen folgten im Anschluss durch die Vorträge von Jörg Nowak (Universität Kassel) über Arbeitskämpfe und Anti-Korruptionsbewegungen in der Automobilindustrie in Indien (PDF), von Tandiwe Gross (ILO) über Strategien von Heimarbeiter_innen und Sweatshop-Beschäftigten, ebenfalls in Indien (PDF), sowie von Oliver Pye (Universität Bonn) über transnationale Organisierung von Arbeiter_innen im Palmölsektor in Indonesien und Malaysia.
Bei der anschließenden offenen Diskussionsrunde standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Inwiefern sind aufgrund der sich verändernden globalen Produktionsbedingungen veränderte Antworten von Gewerkschaftsseite notwendig? Wie kann Solidarität entlang globaler Wertschöpfungsketten praktiziert werden? Welche Strategien und Netzwerke existieren bereits und in welchen Sektoren müssen (neue) Netzwerke entwickelt werden?
Euer/Ihr ergebenster MediaWatch-Redakteur war am 4. Dezember 2015 beim Arbeitskreis Asien zu Gast. Denn in der Alten Feuerwache in Köln fand eine spannende Fachtagung unter dem Titel „Arbeitskämpfe entlang transnationaler Wertschöpfungsketten“ statt. Initiiert hatten die Veranstaltung die Stiftung Asienhaus und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Teilgenommen haben Vertreter_innen von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Bildungsvereinen sowie Wissenschaftler_innen, Journalist_innen und Studierende.
Im Zentrum der Tagung stand die Fragestellung: Welche Herausforderungen ergeben sich vor dem Hintergrund wachsender globaler Produktionsnetzwerke für die Organisation und Vernetzung von Gewerkschaften und Arbeiter_innen? Die Veranstaltung leiteten und moderierten Uwe Hoering (Stiftung Asienhaus) und Marlies Linke (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Michaela Doutch und Tatiana Lopez haben die Veranstaltung in aller gebotenen Kürze dokumentiert:
Eröffnet wurde die Fachtagung mit dem Impulsreferat von Michael Fütterer vom TIE Bildungswerk e.V. in Frankfurt, der über die Arbeit des Projektes TIE ExChains referierte (PDF). Weitere thematische Einführungen folgten im Anschluss durch die Vorträge von Jörg Nowak (Universität Kassel) über Arbeitskämpfe und Anti-Korruptionsbewegungen in der Automobilindustrie in Indien (PDF), von Tandiwe Gross (ILO) über Strategien von Heimarbeiter_innen und Sweatshop-Beschäftigten, ebenfalls in Indien (PDF), sowie von Oliver Pye (Universität Bonn) über transnationale Organisierung von Arbeiter_innen im Palmölsektor in Indonesien und Malaysia.
Bei der anschließenden offenen Diskussionsrunde standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Inwiefern sind aufgrund der sich verändernden globalen Produktionsbedingungen veränderte Antworten von Gewerkschaftsseite notwendig? Wie kann Solidarität entlang globaler Wertschöpfungsketten praktiziert werden? Welche Strategien und Netzwerke existieren bereits und in welchen Sektoren müssen (neue) Netzwerke entwickelt werden?