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Donnerstag, 23. Juli 2020

"Humanitäre" "Hilfe"

Soso, die "Weißhelme" wieder - na war ja irgendwie klar.... Die Nachdenkseiten greifen den Scoop der Volkskrant zu den Veruntreuungen durch die "Hilfs"Organisation erfreulicherweise auf und bringen die wichtigen Fakten. Gute Arbeit. Wenn man zum Beispiel die Aufregung um den UNICEF-Skandal vor ein paar Jahren mit der aktuellen Grabesstille vergleicht, mag man den Schlusssatz aus dem NDS-Beitrag gerne unterschreiben:
Aber die großen Lügen … an die möchte man lieber nicht erinnert werden.
Typen wie die "Weißhelme" kommen hier im Blog natürlich weder als Quelle noch als Akteure vor. Dazu waren die Fotos viel zu schön und das Verhalten der Truppe viel zu sorgfältig auf die politischen Befindlichkeiten in den Hauptstädten des Westens abgestimmt.

Freitag, 23. Januar 2015

Gute Stories und das Englisch wird auch besser ...

Greetings My Dear Friend,
before I introduce myself, I wish to inform you that this letter is not a hoax mail and I urge you to treat it serious. This letter must come to you as a big surprise, but I believe it is only a day that people meet and become great friends and business partners. (...)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein, zwei, viele Aufreger

Was die Milliarden angeht, die Chinas Premierminister Wen Jiabao auf die Seite geschafft haben soll (G-News dt.), schließen wir uns der Meinung des Angry Arab an:
I am glad that the New York Times had a long expose about the corruption of the family of the Chinese prime minister.  But they would not dare do an expose about the corruption of the family of the Saudi King--and it is far more than $2.7 billion.
Die Liste der PolitikerInnen, auf die ähnliches zutrifft wie auf das Haus Saud, ist unangenehm lang. Hier müssen wenige Beispiele reichen. Unsere Liste umfasst deshalb nur Abtraumgestalten wie Sese Seko Mobutu oder den unvergessenen Sani Abacha und reicht bis zu Figuren wie Ferdinand Marcos. Sie alle wurden vom Westen unterstützt und ihre sagenhaften Diebstähle wurden erst ruchbar, als es nicht mehr zu verhindern war.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Korruption Made in Germany

In Nigeria kocht grad ein Skandal auf, der maßgeblich auf das Konto von Daimler-Benz geht (im wahrsten Sinne des Wortes): Next berichtet, dass der Autokonzern 2,3 Mrd. Naira (rd. 12,5 Mio. Euro) zwischen 1998 und 2005 an Bestechungsgeldern in großzügigen Tranchen an verschiedenste Abnehmer verteilt hat, um Freundschaften zu erhalten.

Erst vor drei Wochen hatte Siemens angesichts neuer Ermittlungen seine Bereitschaft zugesichert, eine Strafe zu zahlen, sollte der Konzern von einem Gericht im bevölkerungsreichsten Landes in Afrika dazu verurteilt werden. Diese Nachricht (und die Tatsache, dass das überhaupt eine Nachricht und keine Selbstverständlichkeit ist) verrät viel über das offensichtlich immer noch vorhandene Gefühl der Unantastbarkeit im Management westlicher Konzerne.

Freitag, 17. April 2009

Wütende Reaktionen auf Straffreiheit für Folterer

Menschenrechtsorganisationen in den USA haben ihren Unmut über die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama reagiert, CIA-Folterer müssten nicht mit Strafverfolgung rechnen. Berichte hierzu bei epo.de, CNN.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Afghanistan: Ein Drittel der Hilfen versickert

Afghanistan gehört zu den Ländern, die von der Gebergemeinschaft massiv mit Geld eingedeckt werden, um im Wettbewerb mit dem islamischen Fundamentalismus zu punkten. Im Juni 2008 hatten die westlichen Industrieländer auf der Geberkonferenz in Paris rund 21 Milliarden US-Dollar (etwa 16,4 Mrd. Euro) zugesagt. Davon seien bisher 14 Mrd. Dollar nach Afghanistan geflossen, berichtete die französische Wochenzeitung "Le Canard enchainé". Nach der Buchführung der NATO sei jedoch "ein Drittel auf dem Weg verloren" gegangen, enthüllt das Blatt.

Die Quelle, auf die sich "Le Canard enchainé" beruft, gehört offenbar zu den Analysten des französischen Geheimdienstes. Wohin das Geld verschwunden ist, bleibt in dem Bericht offen.

Deutschland hatte auf der Pariser Geberkonferenz bis zm Jahr 2010 rund 420 Millionen Euro zugesagt. Das Problem der Korruption, das sich bis in höchste Kreise der afghanischen Regierung zieht, ist bekannt. Die US-Regierung hatte bereits beklagt, dass viele der nach Afghanistan gelieferten Handfeuerwaffen und Granatwerfer nicht bei der Armee ankommen, sondern im Land versickern. (Klaus Boldt)