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Montag, 3. August 2026

Staudammprojekte in Bangladesch in Gefahr

Bangladesch baut für vier Milliarden Dollar den Padma-Damm. Experten warnen: Ohne neues Abkommen mit Indien droht eine historische Fehlinvestition.

Nach mehr als sechs Jahrzehnten Planung hat Bangladesch Mitte Mai den Bau des Padma-Staudamms genehmigt, eines der ambitioniertesten Wasserbauprojekte in der Geschichte des Landes. Das Vorhaben soll chronische Wasserknappheit bekämpfen, fünf ausgetrocknete Flusssysteme wiederbeleben und die Versalzung der Küstenregionen eindämmen.

Doch das Projekt steht vor einem fundamentalen Problem: Es kann nur funktionieren, wenn Indien genügend Wasser liefert. Genau das ist jedoch nicht gesichert.

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Dienstag, 8. April 2025

Myanmar nach dem Beben

Die Naturkatastrophe scheint als Brandbeschleuniger im Bürgerkrieg von Myanmar zu wirken. Rebellen oder Regime, USA oder China: Wer profitiert vom Erdbeben-Chaos? 

Myanmars katastrophales Erdbeben inmitten des Bürgerkriegs hat das Militärregime unter Führung General Min Aung Hlaing in eine schwierige Lage gebracht. Wie die Asia Times vermutet, könnte die Naturkatastrophe, die die Hauptstadt Naypyidaw sowie Sagaing und Mandalay besonders hart getroffen hat, wesentlich dazu beitragen, das Militärregime zu Fall zu bringen. 

Die verschiedenen Rebellengruppen haben in den vom Beben betroffenen Gebieten eine Waffenruhe ausgerufen. Das Militär zog wenige Tage später nach. Auch noch fünf Tage nach dem Beben, das die ganz erhebliche Stärke von 7,7 auf der Richterskala erreichte, stürzten in Myanmar noch Gebäude ein. 

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Dienstag, 13. August 2024

Wem nützt der Umsturz in Bangladesch?

Der Umsturz in Bangladesch war wohl keine Farbenrevolution. Dennoch sind die USA gut aufgestellt, um jetzt in das Machtvakuum vorzustoßen. Warum ist das so?

„Junge Menschen haben Bangladeschs repressive Führung gestürzt. Werden sie jetzt in der Lage sein, einen echten Wandel herbeizuführen?“, fragt The Conversation und spricht damit vielen aus der Seele, die um die menschenverachtende Blutspur der Regierung von Ex-Premierministerin Sheik Hasina wissen und dem Land einen Neuanfang wünschen.

Doch die Wirklichkeit ist weit weniger prosaisch. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete vor wenigen Tagen, dass es eine Entscheidung der Militärs war, die Proteste nicht weiter zu unterdrücken. In der Nacht, bevor Hasina aus Bangladesch floh, hielt ihr Armeechef eine Sitzung mit seinen Generälen ab, und die Herren beschlossen, dass ihre Truppen nicht auf Zivilisten schießen würden, um eine Ausgangssperre durchzusetzen.

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Mittwoch, 21. Juli 2010

Recent unrest in garment sector in Bangladesh

MediaWatch-Blog freut sich seinen LeserInnen einen Gastbeitrag aus Bangladesch präsentieren zu können, in dem die Hintergründe der jüngsten Streikwelle in der Textilindustrie des südasiatischen Landes erläutert werden. Der Blog will damit eine der vielen und alltäglichen Lücken der bundesrepublikanischen (und westlichen) Berichterstattung stopfen helfen: In diesem Fall geht es um die Zurückhaltung der Medien bei ausführlichen und mit den nötigen Hintergründen versehenen Berichten über Arbeitskämpfe (nicht nur im Ausland). Lesen Sie also einen Beitrag von

Khorshed Alam
Alternative Movement for Resources and Freedom Society (AMRF)

The garments sector witnessed recurring violence in Bangladesh. In recent times (June-July 2010), strings of incidence had taken place. Some incidents have paralyzed the whole Dhaka city. The workers took street, ran amok. Police violently swooped on them, water canon, rubber bullets and baton charges could not stop the workers from staging spontaneous demonstration. Generally in Bangladesh, the major reasons of sudden outburst, against the backdrop of accumulated anger and immeasurable plight of the workers, are directly linked to low wage, unpaid wages and overtime.



Low wage, irregular pay and sudden closure of the factory without any prior notification compel the workers to take the street. When Wage Board is haggling over the fixation of minimum wage and the owners volubly and vehemently opposes it.
Bangladesh has now around 4,500 garment factories which employ over 3 million workers. The minimum monthly wage of a garment worker is now 1,662 taka (about $24) a month. The garment industry accounts for about 40% of Bangladesh's total industrial workforce. A survey released last month by the Bangladesh Factory Inspection Department which showed that almost 15 % of employers did not pay their workers on time between January and May. Many other factory owners did not pay overtime, while several continued to pay less than the government's minimum wage.