Samstag, 25. Juli 2026

Die Philippinen rüsten auf

 

Manila investiert Milliarden in neue Waffensysteme. Die USA stationieren Raketen, und Südkorea liefert Kriegsschiffe. Deutschland hofft auf einen U-Boot-Deal.

Die Philippinen rüsten massiv auf. Anlass dazu geben die anhaltenden Spannungen mit China im Südchinesischen Meer. Peking beansprucht große Teile der strategisch wichtigen Gewässer für sich. Das abschlägige Urteil eines Ad-Hoc-Schiedsgericht von 2016 erkennt Peking nicht an.

Die Vereinigten Staaten bleiben allerdings der wichtigste Verbündete der Philippinen. Ende 2025 hat Washington einen 3,5 Milliarden US-Dollar schweren Kredit für das Aufrüstungsprogramm aufgelegt: Davon sind 2,5 Mrd. innerhalb von 5, die letzte Milliarde innerhalb von 17 Jahren rückzahlbar.

Gleichzeitig sucht Manila jedoch nach neuen Partnern für Rüstungslieferungen – und findet sie zunehmend außerhalb der USA.

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Montag, 13. Juli 2026

Mali: Tuareg-Separatisten und Dschihadisten weiterhin eine Gefahr

Bamako hat die Kontrolle über die Provinzhauptstadt Kidal erneut verloren. Hinter den Kulissen kämpfen auch Frankreich, die Ukraine und Russland. 

Der Bürgerkrieg in Mali ist Ende April 2026 erneut ausgebrochen. Ein Bündnis aus Tuareg-Separatisten "Front de Libération de l'Azawad" (FLA) und islamistischen Terroristen "Jamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin" (JNIM) startete eine Offensive gegen die Militärjunta in Bamako. Dabei wurden der Verteidigungsminister getötet und die strategisch wichtige Stadt Kidal erobert.

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Sonntag, 21. Juni 2026

Strahlendes Afrika: Uran für die Welt

Afrikanische Länder wollen Atomkraft künftig verstärkt nutzen. Und auch als Uran-Lieferanten spielen einige eine bedeutende Rolle. 

Etwa 14 Prozent der weltweiten Uranproduktion stammen aus afrikanischen Ländern, vor allem aus Namibia, Niger und Südafrika. Diese Länder spielen eine bedeutende Rolle in der globalen Lieferkette und streben – wie Namibia und Südafrika – eigene Anlagen zur Herstellung von U3O8 (Yellow Cake) an.

Doch die interessantesten Entwicklungen bezüglich des Uranbergbaus in Afrika entfalten sich derzeit in Niger.

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Montag, 15. Juni 2026

Afrika: Atomstrom auf dem Vormarsch

Noch ist die Liste der Atomkraftwerke in Afrika ziemlich übersichtlich. Doch das dürfte sich bald ändern. Eine neue Technik spielt dabei eine besondere Rolle. Derzeit betreibt Südafrika das einzige in Betrieb befindliche Atomkraftwerk in Koeberg bei Kapstadt mit zwei Reaktorblöcken, die 1.854 MW leisten. 

Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) zählt jedoch mittlerweile 16 weitere afrikanische Länder auf, die Atomkraftwerke bauen oder bauen wollen: Ägypten, Algerien, Äthiopien, Burkina Faso, Ghana, Kenia, Marokko, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sudan, Tansania, Tunesien, Uganda und Sambia. 

Und diese Liste ist nicht einmal vollständig. Denn inzwischen verfolgen auch Mali und Namibia solche Pläne. Allerdings sind die meisten dieser Vorhaben bloße Absichtserklärungen und haben derzeit das Stadium konkreter Planungen noch nicht erreicht.

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Dienstag, 19. Mai 2026

Kleine Kredite erhalten die Freundschaft

Pünktlich zum Beginn der nigerianischen LNG-Lieferungen haben Berlin und Abuja ihre Wirtschaftskooperation ausgeweitet. Es gibt Kredite und Entwicklungshilfe.

Nigeria und Deutschland haben in Abuja ein Entwicklungs- und Investitionsabkommen im Wert von 365 Millionen Euro unterzeichnet. Das teilte das nigerianische Ministerium für Haushalt und Wirtschaftsplanung mit.

Die Vereinbarung umfasst 65 Millionen Euro für finanzielle und technische Zusammenarbeit sowie einen Rahmen für Exportkreditgarantien in Höhe von 300 Millionen Euro.

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Montag, 11. Mai 2026

Schuldner der Welt, vereinigt euch!

54 Länder geben mehr für Schulden als für Bildung aus. Jetzt schließen sich Schuldnerstaaten erstmals zusammen – als Gegengewicht zu den Gläubigern. 

Am 15. April haben Entwicklungsländer während der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank in Washington die sogenannte Borrowers' Platform ins Leben gerufen. Es ist das erste Mal, dass sich Schuldnerländer in einer eigenen Institution zusammenschließen, um gemeinsam über Schulden zu beraten. 

Die Initiative richtet sich an Finanzminister und Zentralbankchefs aus Entwicklungsländern. Sie soll den Austausch von Wissen fördern, die Koordination stärken und den Schuldnern eine gemeinsame Stimme in globalen Schuldendiskussionen verschaffen, wie die UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD) mitteilt, die als Sekretariat der Plattform fungiert. 

Die neue Plattform soll ein Gegengewicht zu etablierten Gläubiger-Institutionen wie dem Pariser Club bilden. Dort treffen sich die Gläubigerländer, um Verhandlungsstrategien zu besprechen, wenn Schuldner Probleme bei der Rückzahlung haben. 

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Montag, 23. März 2026

Iran-Krieg: Ernten weltweit gefährdet

Die Blockade der Straße von Hormus lässt nicht nur die Energie- sondern auch die Düngemittelpreise explodieren. Ein Drittel des Düngemitttel-Welthandels ist derzeit blockiert. 

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schlägt Alarm: Der Konflikt im Nahen Osten löst gerade eine globale Düngemittelkrise aus, die sich direkt auf Lebensmittelpreise und Ernährungssicherheit auswirkt. Die FAO warnte in einem Podcast am Dienstag vor "erheblich ernsteren" Folgen, sollte der Konflikt länger als drei Monate andauern. 

Der Chefvolkswirt der Organisation, Maximo Torero, betonte die Dringlichkeit: "Deshalb ist es so wichtig, nicht zuzulassen, dass dies über einen längeren Zeitraum eskaliert." In Europa kostet importierter Harnstoff mittlerweile bis zu 700 Euro pro Tonne – ein Anstieg um 66 Prozent seit Mitte Februar, wie die Fachzeitschrift agrarheute berichtet. 

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