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Montag, 3. November 2025

Mosambiks LNG-Milliardenprojekte: Kosten, Verzögerungen, Zweifel und Gewalt

Nach vier Jahren Unterbrechung will ein französischer Ölmulti sein Gasprojekt im Norden von Mosambik wieder aufnehmen. Doch die Kosten steigen und manche Geldgeber würden gerne abspringen.

Der französische Energiekonzern TotalEnergies will eines der größten Energieprojekte Afrikas nach vierjähriger Zwangspause wieder aufnehmen. Das Unternehmen teilte am Samstag mit, die höhere Gewalt (force majeure) für das 20-Milliarden-Dollar-Projekt zur Gasverflüssigung in Mosambik aufzuheben.

Das als MozambiqueLNG bekannte Vorhaben war 2021 gestoppt worden, nachdem islamistische Milizen in der Provinz Cabo Delgado, in der das Projekt gebaut wird, einen tödlichen Terroranschlag verübt hatten.

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Freitag, 8. August 2014

Keiner will die Kohle (derzeit)

Klimaschützer werden jubeln - aber für Mosambik sind es schlechte Nachrichten: Für nur 50 Mio. US-Dollar hat Rio Tinto, einer der größten Bergbaukonzerne der Welt, seine Anteile an Kohleminen Mosambiks an ein indisches Konsortium verkauft. 2011 hatte der Multi fast die 75-fache Summe, satte 3,7 Milliarden US-Dollar, dafür hingeblättert.

Für diese grandiose Fehlinvestiton werden zwei Faktoren verantwortlich gemacht: Der Kohlepreis ist seitdem um fast zwei Drittel gefallen und der Abbau der Vorkommen hat sich als schwieriger erwiesen, als zunächst vermutet. Der hohe Aschegehalt erschwerte die Verarbeitung der Kohle, und eine Verschiffung über den Sambesi erwies sich als undurchführbar (WSJ). Das indische Konsortium muss sich nicht allzu viele Sorgen wegen des Kohlepreises machen, weil es Verträge mit staatlichen Unternehmen in Indien hat, die Garantiemengen abnehmen.