Der
Bergbauriese Rio Tinto und Turquoise Hill Resources haben sich in der
Mongolei eine Kupfermine unter den Nagel gerissen und wollen natürlich
sowenig Steuern oder Abgaben dafür zahlen wie möglich - weder in der
Mongolei noch in Kanada. Die Mongolei ist hochverschuldet und hat
eine dementsprechend schlechte Verhandlungsposition. Das
niederländische Forschungszentrum für Multinationale Unternehmen (SOMO)
beruft sich auf ein Leak innerhalb der US-Botschaft in der Mongolei. Es
geht immerhin um 700 Mio. US-Dollar, die Kanada und der Mongolei an Staatseinnahmen entgehen. Der Affäre ist ein Bericht gewidmet
"Undermining Mongolia" in dem auch die unrühmlichen Rollen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Weltbank bei diesem Raubzug dokumentiert werden. Und es wird aufgezeigt, wie die Leute in der US-Botschaft die Politik des IWF nahtlos in ihre Strategien einbauen.
Unbedingt lesen.
Posts mit dem Label Mongolei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mongolei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 21. Februar 2020
Donnerstag, 7. Juli 2011
Ein Schnäppchen
Die deutschsprachigen Schlagzeilen kürten zwar die Chinesen zu Siegern im Bieterwettbewerb, aber westliche Konzerne haben sich ebenfalls ein schönes Stück vom Kuchen gesichert. Laut FTD gehen 40 Prozent der Schürfrechte an das chinesische Unternehmen Shenhua, aber fast genauso viel (36 Prozent) an ein japanisch-südkoranisch-russisches Konsortium (Posco, Kepco, LG, Daewoo, Itochu, Sumitomo, Marubeni, Sojitz und die russische Staatsbahn) und die "restlichen" 24 Prozent an das US-Unternehmen Peabody Energy.
Labels:
Bodenschätze,
Energie,
Globalisierung,
Mongolei
Abonnieren
Posts (Atom)
