Posts mit dem Label Philippinen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Philippinen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. Juli 2026

Die Philippinen rüsten auf

Manila investiert Milliarden in neue Waffensysteme. Die USA stationieren Raketen, und Südkorea liefert Kriegsschiffe. Deutschland hofft auf einen U-Boot-Deal.

Die Philippinen rüsten massiv auf. Anlass dazu geben die anhaltenden Spannungen mit China im Südchinesischen Meer. Peking beansprucht große Teile der strategisch wichtigen Gewässer für sich. Das abschlägige Urteil eines Ad-Hoc-Schiedsgericht von 2016 erkennt Peking nicht an.

Die Vereinigten Staaten bleiben allerdings der wichtigste Verbündete der Philippinen. Ende 2025 hat Washington einen 3,5 Milliarden US-Dollar schweren Kredit für das Aufrüstungsprogramm aufgelegt: Davon sind 2,5 Mrd. innerhalb von 5, die letzte Milliarde innerhalb von 17 Jahren rückzahlbar.

Gleichzeitig sucht Manila jedoch nach neuen Partnern für Rüstungslieferungen – und findet sie zunehmend außerhalb der USA.

Bitte weiterlesen bei Telepolis ... 

Montag, 26. August 2024

Indiens Rüstungsexporte wachsen rasant

Indiens Rüstungsexporte wachsen noch schneller als seine Waffenproduktion. Besonders ein Waffendeal hat internationales Aufsehen erregt. Um 78 Prozent sind Indiens Waffenexporte im ersten Quartal des Finanzjahres 2024-2025 gestiegen. Damit setzt der Subkontinent nach Auffassung der indischen Economic Times "neue Maßstäbe".

Indiens Rüstungsexporte sind seit dem Geschäftsjahr 2017 um mehr als das Zwölffache gestiegen, was das Engagement des Landes unterstreicht, ein bedeutender Akteur in der globalen Verteidigungsindustrie zu werden.

Dieser rasante Anstieg der Exporte wird in Delhi als bemerkenswerter Erfolg für die indische Verteidigungsindustrie gewertet, nachdem diese sich in den letzten Jahren durch eine strategische Neuausrichtung und Investitionen zunehmend als globaler Spieler etabliert hat.

Bitte weiterlesen bei Telepolis ...

Dienstag, 27. März 2012

Noynoying

Wer erinnert sich noch an die Wahl von Benigno "Noynoy" Aquino? Nun, die Menschen auf den Philippinen sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten und machen aus ihrer Kritik witzige Aktionen im Netz (Global Voices).

Der Gag dabei ist, das Porträt des Präsidenten in abstruse oder brisante Zusammenhänge zu stellen. Noynoying kann aber auch einfach nur Faulenzen ("doing nothing about anything") bedeuten. Die Masche zieht mittlerweile weite Kreise. Einen Wikipedia-Eintrag gibt es auch schon.

Aktivist Vencer Crisostomo bringt die Forderungen der KritikerInnen folgendermaßen auf den Punkt:
Stopping oil price hikes, implementing genuine land reform, significantly raising wages, imposing a moratorium on tuition and other school fee increases, ending impunity and human rights abuses, standing up against US intervention, and ending foreign plunder and mining of the country's natural resources, among many others.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Noynoy allein zu Haus?

Benigno Simeon „Noynoy“ Cojuangco Aquino III., (2), der Sohn von Ex-Präsidentin Corazon Aquino hat die Wahlen in den Philippinen mit deutlichem Vorsprung gewonnen. In der Wahl genügt die einfache Mehrheit, die Aquino mit über 40 Prozent der Stimmen sicher errang. Trotz Gewalt und Pannen mit den Wahlautomaten ist dieser Sieg so überzeugend, dass er wohl von niemandem ernsthaft angefochten wird. Sein Wahlspruch "Keine Korruption - keine Armut" wurde geglaubt. Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen.
Westliche Medien schreiben seinen Erfolg zu einem guten Teil dem "beachtlichen politischen Erbe" zu, das seine Eltern ihm hinterlassen haben. Cory Aquino stürzte 1986 Diktator Ferdinand Marcos - sein Vater war drei zuvor einem Attentat zum Opfer gefallen. Beide gelten als wichtige Vertreter der philippinischen Demokratiebewegung.
Die meisten deutschen Medien äußern sich skeptisch, ob es Aquino gelingt, die Korruption erfolgreich  zu bekämpfen und das Land zu befrieden.
Die Zahl der Privatarmeen ("private armed militias", Asia Times) wurde im Februar 2010 auf 117 geschätzt, nachdem sie im Dezember 2009 noch unter 70 gelegen hatte. Seit der "Engel aus Stahl" Gloria Arroyo 2001 an die Macht kam, wurden über 1000 politisch motivierte Mordtaten gezählt.
Dass mit der alten Clique noch zu rechnen ist, beweist nicht nur der Einzug von Arroyo in den Senat. Imelda Marcos ("she of the many shoes", Aljazeera) ist jetzt Kongressabgeordnete.