Sonntag, 14. April 2013

Drogen, Drogen, Drogen....

Schwer wiegende Vorwürfe erhebt Victor Iwanov der Chef der russischen Drogenbekämpfung (FSKN) gegen "transnationale kriminelle Gruppen", die "15.000 bis 20.000 Söldner in Syrien" mit Geldern aus dem Handel mit Heroin aus Afghanistan finanzieren (Voltairenet (dt.), Global Research (en.) und RIA (fr.)).
Auch die Hinweise des Mannes auf das totale Versagen der NATO bei der Drogenbekämpfung in Afghanistan hat die westliche Mainstream-Presse völlig ignoriert. Die Drogenproduktion sei jetzt 40 Mal höher als 2001 (G-News, en.). Die Behörde, der Iwanov vorsteht, wird international übrigens durchaus ernst genommen. Das beweisen etwa Überlegungen in Indien, die eigenen Drogenbekämpfer von Russen weiterbilden zu lassen (Economic Times).

Wie der Iran den Krieg gegen die Drogen gewann, schildert Foreign Affairs: " (...) the only way to drive down drug use and contain its negative effects is to focus on prevention and treatment". Foreign Affairs empfiehlt diesen Ansatz für Afghanistan, MediaWatch empfiehlt ihn für die USA.


Dem Blog del Narco über den Drogenkrieg in Mexiko kann Ihr/Euer ergebenster MediaWatchblog Redakteur aus Mangel an Spanischkenntnissen nicht folgen. Doch glaubt man dem Guardian, handelt es sich um eine der wichtigsten Informationsquellen über diesen Konflikt. In Deutschland wird auch ein wenig über die mutige Publikation berichtet - z.B. vom Deutschlandradio Kultur und vom Tagesspiegel.

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