Freitag, 5. Juni 2009

Fundstücke XII


"Pressing China With a Nuclear Japan?" fragt Moon of Alabama. Darüber hinaus fällt an den Nachrichten der letzten Tage über die Waffentests Nordkoreas auf, dass fast überall die damaligen Zweifel (2) unterschlagen werden, ob die 2006 registrierte Explosion tatsächlich eine Atombombe war. Ein Special über Non-Proliferation bietet der Freitag.

Die Financial Times Deutschland bringt einen Hintergrund über deutsche Waffenexporte.

Die neue Regierung Südafrikas bleibt skeptisch gegenüber der Doha-Runde der Welthandelsgespräche. Das berichtet der Mail & Guardian.
Zudem befindet sich laut Mail & Guardian das staatliche südafrikanische Rundfunk- und Fernsehsender SABC in einer finanziellen und politischen Krise.

In Indien will der Tata-Konzern jetzt ultra-billige Wohneinheiten für die Massen bauen. Das berichtet die Financial Times. Die Eigentumswohnungen sollen zwischen knapp 28 etwa 36 oder 46,5 Quadratmeter winzig sein und zwischen knapp 6.000 bis rund 11.000 Euro kosten. Tata Housing hat mit einem ersten Projekt vor den Toren Mumbais begonnen und geht davon aus, landesweit mindestens 25 Millionen Einheiten absetzen zu können.
Einen interessanten Aspekt des Hindu-Fundamentalismus hat die WoZ ausgegraben.

Dass das World Wide Web die Pressefreiheit in Lateinamerika beflügelt, meint der Standard. Leider fehlt ein Hinweis, auf die Bedeutung des Netzes in den derzeitigen Auseinandersetzungen um den Mord an einem Anwalt in Guatemala.

China hat - wie von den UN gefordert - einen Aktionsplan für Menschenrechte verabschiedet.
Und weil es wichtig ist, immer wieder die Stimmen Andersdenkender wahrzunehmen, hier der Hinweis auf "Gescheiterter Staatsstreich" aus der jungen welt über das Tiananmen-Massaker vor 20 Jahren. Der Autor nutzt ein im Westen anerkanntes Standardwerk über die Niederschlagung des 1989er-Aufstands in Peking, um ein Gegenbild der Ereignisse vor 20 Jahren zu entwerfen.

Ein lesenswerter Artikel vom Spiegelfechter über den kürzlich vereinbarten Bau eines Transrapids im Iran.

Der Spiegel druckt ein - ursprünglich in der Washington Post erschienenes - Plädoyer für die Beibehaltung der Entwicklungshilfe von Ellen Johnson-Sirleaf, der liberianischen Präsidentin ab. Johnson-Sirleaf ist die erste Frau an der Spitze eines afrikanischen Staates.

Und zum Schluss eine kleine Lektion über die moralische Überlegenheit des Islam aus der pakistanischen Dawn - aber mit einem Augenzwinkern erzählt.

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