Gas aus Nigeria auch für Europa: Trotz ECOWAS-Zustimmung ist die Finanzierung der Pipeline unklar. Gas fließt frühestens 2031.
Westafrikas Staats- und Regierungschefs haben im Mai 2026 in Freetown eines der ambitioniertesten Infrastrukturprojekte des Kontinents offiziell abgesegnet: Die Nigeria-Marokko-Atlantik-Gaspipeline soll künftig 30 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr von Nigeria entlang der Atlantikküste bis nach Marokko transportieren und von dort nach Europa weiterleiten.
Doch ob das Gas tatsächlich jemals fließen wird, ist höchst ungewiss. Die Kosten werden auf 25 Milliarden US-Dollar geschätzt, die Bauzeit soll mehr als 20 Jahre betragen, und die Finanzierung ist nicht gesichert.
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