Donnerstag, 23. Juli 2020

"Humanitäre" "Hilfe"

Soso, die "Weißhelme" wieder - na war ja irgendwie klar.... Die Nachdenkseiten greifen den Scoop der Volkskrant zu den Veruntreuungen durch die "Hilfs"Organisation erfreulicherweise auf und bringen die wichtigen Fakten. Gute Arbeit. Wenn man zum Beispiel die Aufregung um den UNICEF-Skandal vor ein paar Jahren mit der aktuellen Grabesstille vergleicht, mag man den Schlusssatz aus dem NDS-Beitrag gerne unterschreiben:
Aber die großen Lügen … an die möchte man lieber nicht erinnert werden.
Typen wie die "Weißhelme" kommen hier im Blog natürlich weder als Quelle noch als Akteure vor. Dazu waren die Fotos viel zu schön und das Verhalten der Truppe viel zu sorgfältig auf die politischen Befindlichkeiten in den Hauptstädten des Westens abgestimmt.

Dennoch: Derlei Vorgänge machen wütend, vor allem wenn für derartige Betrügereien solch ein Schw...egeld rausgehauen wird - zwölf Mio. Euro allein von der Bundesregierung; 100 Mio.(!) wohl insgesamt. Die hinter hinter den Aktivitäten in Syrien stehende Organisation "Mayday Rescue" hat dazu außer einem superschlappen Dementi aber nix zu bieten.
Zum Vergleich: Die zwölf Millionen Euro hätten gereicht, um die weltweite Arbeit von Medico International für ein Jahr komplett zu finanzieren. Aber die reden den Mächtigen auch nicht nach dem Maul...

Es steht zu befürchten, dass eine allfällige Antwort der Bundesregierung auf eine hoffentlich noch kommende parlamentarische Anfrage der Linken zu dem Thema dürftig ausfallen wird. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die niederländischen Behörden wenigstens Ermittlungen anstrengen und ggf. Anklage gegen "Mayday Rescue" erheben und die Verantwortlichen belangt werden. (Im UNICEF-Skandal waren Ermittlungen zwar eine Selbstverständlichkeit, zu einem Prozess kam es aber nicht.)

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