Freitag, 22. Mai 2020

Die Welt verbrennt

"Die Folgen der Klimakrise werden härter, umfassender und schneller eintreten, als bisher angenommen", meldete der Freitag als erstes deutsches Blatt. Irgendwann haben dann auch andere KollegInnen die Relevanz dieser Information begriffen und sie weiter verbreitet.
Zitiert wird eine Studie der US National Academy of Sciences. Kern der Überlegungen ist, dass bei einer planetaren Erwärmung um 3 Grad Celsius wesentliche Teile der Landmassen bis 2070 um etwa 7,5 Grad(!) wärmer werden. Das werde bis zu 3 Milliarden(!) Menschen direkt betreffen und weite Teile Afrikas, Lateinamerikas, Südasiens und Ozeaniens praktisch unbewohnbar machen. Der ORF bietet eine Karte.
(Im Vergleich dazu wird die jetzige Krise im Rückblick wie ein kurzer, freundlicher Moment der Entspannung aussehen, den viele Menschen genutzt haben, um endlich einmal auszuschlafen.)

Zu glauben, dass noch eine Menge Zeit vergehen wird, bis derartige Zustände erreicht sind, könnte sich außerdem als fataler Trugschluss erweisen: Science Daily verweist auf eine rapide Zunahme schwülheißer Tage für den Süden der USA.

Bewaffneter Natur- und Artenschutz kann zu ganz erheblichen Problem führen, wie eine taz-Serie belegt. Im Westen fehlt jegliches Gespür dafür und nach wie vor auch das Bewusstsein, dass es vor allem in Afrika und Südasien immer wieder zu ernsten Konflikten zwischen Tier und Mensch kommt.
Wenn man sich das hiesige Getue um die Wiederansiedelung des Wolfes anguckt (BR), (Borkener Zeitung), (CDU/CSU-Fraktion) - von Bären (1), (2) ganz zu schweigen -, kann man nur heilfroh sein, dass in Deutschland keine Elefanten oder Löwen und Tiger ausgewildert werden müssen, damit die Natur zu ihrem Recht kommt.Immerhin; die EU hat jetzt reagiert

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