Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Große Hungersnot von 2011

"Great famine of 2011" wird die große Hungerkatastrophe, die zehn Millionen Menschen am Horn von Afrika bedroht, im East African bereits genannt. Aljazeera fragt "Is weather or war to blame?".

Spiegel Online lässt den Stellvertreterkrieg aus, den Äthiopien in Somalia 'gegen den Terror' führt. Lediglich von "bewaffneten Konflikten im Süden Somalias" ist die Rede.

Als "Afrikanische Hungersnot mit Ansage" bezeichnet dagegen das Neue Deutschland die Ereignisse:
Schon im Februar wurde vermeldet, dass in Ostafrika wegen der Dürre mit einem Ausfall der Maisernte gerechnet werden müsse. 
Telepolis meldet, dass sogar Al Shabaab mittlerweile Hilfen nicht-muslimischer Organisationen akzeptiert. Das Welternährungsprogramm will im besonders hart betroffenen Südsomalia helfen (Entwicklungspolitik Online). Die Operationen mussten seit Anfang März 2011 schrittweise ausgebaut werden.

Kommentare:

  1. Die Arbeitserlaubnis für das Welternährungsprogramm für Südsomalia  haben die Al-Shabaab Milizen mittlerweile widerufen (Aljazeera).

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  2. Die Vereinten Nationen haben noch einmal nachgezählt und im Mai 2013 festgestellt, dass während der 2011er Hungersnot 260.000 Menschen gestorben sind (G-News dt.) - "weit mehr als angenommen".

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